Umwelt – Ernährung – Landwirtschaft

Energiewende und Bürgerdividende - ein Projekt mit vielen Fragezeichen

Die so genannte "Bürgerdividende" soll es Bürgerinnen und Bürgern erlauben, sich direkt am Ausbau der Stromnetze zu beteiligen. Die FAZ bezeichnet das Vorhaben als typisches "Kind der Energiewende": Es sei eine Rechnung mit vielen Unbekannten.

TTN-Mitarbeiter Daniel Gregorowius präsentiert Positionen zu transgenen Nutzpflanzen in der umweltethischen Debatte

In der transdisziplinären Zeitschrift "GAIA" veröffentlichte Daniel Gregorowius, wissenschaftlicher Mitarbeiter am TTN, einen Artikel zum Thema: "Positionen in der umweltethischen Debatte über transgene Nutzpflanzen". Er versucht eine Systematisierung der Debatte und diskutiert verschiedene Modelle der ethischen Entscheidungsfindung im Bereich der Grünen Gentechnik.

Call for Papers für den Workshop: Das Verständnis von Leben in der Debatte um die Synthetische Biologie

Die Synthetische Biologie polarisiert. Ihre neue, ingenieurwissenschaftliche Herangehensweise an Lebewesen und ihr Vorhaben, „künstliches Leben herzustellen“, gilt für die einen als ein zukunftsträchtiges Großprojekt, bei dem zahlreiche neue technologische Anwendungen und ein tieferes naturwissenschaftliches Verständnis des Lebens in Aussicht stehen. Für andere klingt das Ansinnen der Synthetischen Biologie nach einer fragwürdigen Grenzüberschreitung der Naturwissenschaft.

Christian Dürnberger: Rhetorik der Angst und Apokalypse in Umwelt- und Naturschutzdebatten

Kaum ein Gefühl ist in aktuellen Debatten um die Natur prägender als jenes der Angst. Woher kommt die von Naturschützern oft ins Feld geführte Sprache der Apokalyptik? In der Printausgabe wie auch auf der Website von NovoArgumente sucht Christian Dürnberger (TTN Mitarbeiter) nach Antworten.

Wie Energiewende und Emissionshandel den Klimawandel vorantreiben

Die Energiewende eine Farce? Die ARTE-Doku "Saubere Energie" untersucht die Wirksamkeit der Maßnahmen der europäischen Energiepolitik, mit denen bis 2050 Strom ohne den Ausstoß von CO2 produziert werden soll und kommt dabei zu ernüchternden Ergebnissen. Einerseits wird aufgezeigt, inwiefern das derzeitige Setzen auf Biomasse, Holz und Kohle für das Klima sogar verheerendere Folgen hat als die Verbrennung von Mineralöl.

Interview mit Laurel Kearns über Religionen und Klimawandel

Die Theologin Laurel Kearns beschäfigt sich gegenwärtig verstärkt mit religiösen Gruppen und ihrem Verhältnis zum Klimawandel. Wie "grün" sind Religionen? Welche Tendenzen lassen sich diagnostizieren?

Interview mit Kulturwissenschaftlerin Gabriele Sorgo: Warum "bio" oft egoistisch ist

ORF.at bringt ein Interview mit der Kulturwissenschaftlerin Gabriele Sorgo von der Universität Wien zum weiten Thema der Konsumgewohnten: Inwieweit ist der "Bio"-Einkauf eine Strategie, um sich vom schlechten Gewissen freizukaufen? Anhand welcher Orientierungen entscheiden wir bei der Produktwahl? Welche Strategien stehen offen, um Konsumverhalten zu ändern?

Biotechnologie im ethischen und medialen Diskurs – Ein Workshop mit Studierenden des Ressortjournalismus

Vom 12. bis zum 14. April 2013 trafen sich im Studienhaus „Gut Schönwag“ knapp 20 Studierende des Studiengangs Ressortjournalismus der Hochschule Ansbach, um über die ethische und mediale Wahrnehmung der Grundlagenforschung zur Stresstoleranz bei Pflanzen zu diskutieren. Eingeladen hatten das Institut Technik-Theologie-Naturwissenschaften (TTN), die Studienhaus-Stiftung und die Hochschule Ansbach.

Offshore-Windparks als Meeresbiotope

Führen künstliche Riffe am Fuß der Windräder in Offshorewindparks zu einem Ansteig der Arten? Meeresbiologen beobachten nach Ende der die Meeresbewohner belastenden Bauarbeiten einen Anstieg der lokalen Biodiversität, betonen jedoch gegenüber der ZEIT, dass eine Bewertung dieser Veränderungen heute noch nicht möglich ist.

Aluminium - allgegenwärtiges Gift?

Die Arte-Dokumentation "Die Akte Aluminium" untersucht umfassend das im heutigen "Zeitalter des Aluminium" allgegenwärtige Metall, von der Gewinnung, der große Flächen Regenwald und die Wasser- und Lebensqualität in den Abbauregionen zum Opfer fallen, über die energieintensive Verarbeitung, bis hin zur vielfältigen Verwendung als Werkstoff, Bestandteil von Kosmetikprodukten, Verpackungen, Nahrungsmitteln, Medikamenten und sogar für die Trinkwasseraufbereitung.

 
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