Umwelt – Ernährung – Landwirtschaft

Massentierhaltung auf Kosten der Gesellschaft

Bedingung der Möglichkeit, dass die deutsche Fleischindustrie massenweise Billigfleisch für den Weltmarkt herstellt, ist, dass sie selbst nicht die wahren Kosten trägt.

Grüne Biotechnologie im Fokus der Ethik

Datum: 
11. Dezember 2013 - 14:00 - 18:00
Ort: 
TUM Freising-Weihenstephan

Öffentlicher Vortrag von Stephan Schleissing und Christian Dürnberger im Rahmen der Vorlesungsreihe "Herausforderungen an die Agrarwissenschaften" an der TU München.

Christian Dürnberger - Was erwartet die Gesellschaft von der Landwirtschaft

TTN-Mitarbeiter Christian Dürnberger hielt am 8. November 2013 die Festrede im Rathausprunksaal von Landshut im Rahmen der Meisterbriefübergabe des Fortbildungszentrum für Landwirtschaft. Thema war die gesellschaftliche Erwartungshaltung an Landwirtschaft - mit besonderer Berücksichtigung der ethischen Perspektive.

Genmanipulierte Pflanzen: Warum die Farmer in den USA damit kein Problem haben

In den Vereinigten Staaten hat der Anteil genveränderter Organismen (GVO) am Mais, Soja- und Baumwollanbau in diesem Jahr erstmals 90 Prozent erreicht. In einem längeren Hinterartikel schildert der FAZ-Redakteur Jan Grossarth, warum die US-Farmer kein Problem damit haben, genmanipulierte Pflanzen von Monsanto, aber auch von anderen großen Saatgutunternehmen auf ihren Äckern anzubauen.

Weltmarkt und Welthunger

Heutzutage sind (noch) genügend Nahrungsmittel für alle Menschen vorhanden - dennoch hungern weltweit knapp 842 Millionen (!) Menschen (siehe Bericht der FAO). Der Zeit-Artikel sucht nach Ursachen für den weltweiten Hunger und kommt dabei unter anderem auf die komplexen Mechanismen des modernen Getreidemarktes zu sprechen.

Legales Kuh-Doping

Das ursprünglich gegen eine in der Regel durch Überlastung auftretende Krankheit bei modernen Hochleistungskühen entwickelte Medikament Kexxtone des Pharmakonzerns Eli Lilly hat eine für Landwirte erfreuliche Nebenwirkung: Es steigert die Milchproduktion um bis zu 3,5 Liter am Tag, weshalb es vermehrt und ganz legal auch gesunden Kühen verabreicht wird.

Katrin Blawat in der Süddeutschen Zeitung über die Grüne Gentechnik: Schluss mit der Scheindebatte

Katrin Blawat skizziert auf sueddeutsche.de die Gentechnikkontroverse als holzschnittartige Diskussion, die nur Schwarz oder Weiß kennt: Während die konventionelle Züchtung als vertraut wahrgenommen wird, gilt Gentechnik als unnatürlich und schlecht. Eine solche Debattenkultur ist undifferenziert und wird der Sachlage nicht gerecht, so Blawat. Oder in ihren eigenen Worten: "Warum es Unsinn ist, über die Grüne Gentechnik zu streiten."

Industrielle Landwirtschaft in Deutschland und Europa breitet sich aus

Die Landkonzentration nimmt in Europa immer mehr zu, wie zwei in der "Zeit" erschienene Artikel deutlich machen. Insbesondere im Osten Deutschlands und Europas ist ein großer Teil des bewirtschaftbaren Landes in den Händen weniger Privatunternehmen, die mit Steuergeldern und Investitionen von Kapitalanlegern reichlich Gewinne einfahren - während das Land infolge von Landflucht verödet.

Arte-Doku: Die Folgen übermäßigen Fleischkonsums

Die Verfünffachung des weltweiten Fleischkonsums in den letzten 50 Jahren und die exzessive industrielle Fleischproduktion in Europa haben verheerende Folgen: gesundheitliche Probleme der Konsumenten, Verarmung der Bevölkerung in Futterexportländern wie Paraguay, Umweltschäden wie z.B.

Arte-Doku: "Unser täglich Gift": Lebensmittel als Lebensgefährder?

Pestizide, Herbizide, Fungizide, Farbstoffe, Zusatzstoffe, Kunststoffverpackungen... unsere Nahrung kommt vom Feld bis auf den Teller mit einer Unmenge an teils hochgiftigen Substanzen in Berührung, über deren Wirkung, Wechselwirkung und Langzeitwirkung kaum etwas bekannt ist. Wie der Dokumentarfilm "Unser täglich Gift" gründlich recherchiert, sind die Bewertungs - und Zulassungsverfahren für diese Stoffe äußerst mangelhaft und ungeeignet, um Risiken abzuschätzen und die Verbraucher zu schützen.

 
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