Tierethik

Konferenz "Eine Geschichte der Tiere - eine Geschichte der Gefühle"

Datum: 
22. Mai 2010 (All day) - 23. Mai 2010 (All day)
Ort: 
Max-Planck-Institut für Bildunsforschung, Forschungsbereich "Geschichte der Gefühle", Lentzeallee 94, 14195 Berlin

Historische Perspektiven auf das 18. bis 20. Jahrhundert der Geschichte der Tiere sind Thema einer Konferenz im Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung in Berlin.

Programm

Tierversuche und Massentierhaltung: Über die Tierschutz-Debatte in Deutschland

Die Diskussionen über Tierversuche und Massentierhaltung kochen wieder hoch. Beide Konfliktfelder zeigen nicht zuletzt die Bedeutung der unterschiedlichen Kontextualisierung der Tier-Mensch-Beziehung: Während der Kampf gegen Tierversuche promiment geführt wird, wird anderes Leid von Tieren gesellschaftlich nicht diskutiert.

Richard David Precht über Tierversuche

Der Publizist Richard David Precht schreibt in der "Zeit" einen Essay über Tierversuche, insbesondere über Versuche mit Affen: An Affen dürfen wir nur Experimente durchführen, die wir auch mit Menschen machen würden.

Interview mit Rainer Hagencord: Die Rolle der Tiere im christlichen Weltbild

Rainer Hagencord leitet in Münster das europaweit einzige Zentrum für theologische Zoologie. Die Tageszeitung "Welt" führte mit ihm ein Interview über die Seele von Tieren, die Praxis des Schlachtens und über die Rolle der Tiere im christlichen Weltbild.

EU-Hygienevorschrift: Kein Unterschied zwischen bäuerlichen Direktvermarktern und Schlachthöfen?

Die neue Hygienerichtlinie der EU überrascht auch manchen Tierethiker: Sie wirft Fleischhauer und bäuerliche Direktvermarkter mit großen Schlachthöfen in einen Topf. Wer Fleisch verkaufen will, und sei es nur von ein paar Ferkeln jährlich, muss für den Tierarzt etwa eigene Sanitärräume bereitstellen. Die in den meisten kleinen Betrieben übliche Trennung von Schlacht- und Zerlegeräumen ist verboten. Wer diese Auflagen bis Jänner nicht erfüllt hat, darf seinen Speck nicht länger verkaufen.

Wirtschaftsinteressen contra Artenschutz

Traurige Bilanz für Fische nach der Cites-Konferenz in Doha. Wirtschaftliche Interessen  dominieren gegenüber dem Schutz der vom Aussterben bedrohten Fischarten.

Artenschutz: Handel mit Rotem Thunfisch bleibt erlaubt

Der Rote Thunfisch gilt als stark bedroht. Erstmals könnte es passieren, dass die Menschheit einen Speisefisch so lange isst, bis nichts mehr von seiner Art übrig ist. Auf der Artenschutzkonferenz im Emirat Qatar sollte daher der Handel mit dem Roten Thunfisch verboten werden. Allerdings konnte bislang keiner der wichtigen Anträge die erforderliche Mehrheit bekommen: Die Vertragsstaaten des Artenschutzabkommens haben gegen mehr Schutz für den Roten Thun gestimmt. Und auch ein Verbot von Eisbär-Fleisch oder Felle konnte nicht durchgesetzt werden.

Kooperationstagung "Das Tier an sich? Neue wissenschaftliche Perspektiven der Mensch-Tier-Beziehung"

Datum: 
8. November 2010 (All day) - 9. November 2010 (All day)
Ort: 
Evangelische Akademie Tutzing

> Zum Rückblick auf die Tagung

Stress für Delphine durch menschliche Gegenwart

Beim Schwimmen mit Delphinen empfindet sich der Mensch im Einklang mit der Natur. Die Tiere sind jedoch davon überfordert und entwickeln Stresssymptome.

Asiatischer Karpfen und japanischer Knöterich: Massive Probleme mit eingeschleppten Arten

Sowohl die englische wie auch die amerikanische Politik beschäftigt sich zur Zeit auch mit der Bedrohung der heimischen Ökosysteme durch eingeschleppte Arten:

 
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