Tierethik

Verbot der umstrittenen Experimente mit Affen von Behörde forciert

Die Bremer Gesundheitsbehörde legt Berufung gegen Genehmigungsvertrag der Affenversuche des Hirnforschers Andreas Kreiter ein. Ergänzende Gutachten sollen eingeholt werden.

Wenn das Haustier stirbt: Klonen als "perfekter" Ersatz?

Die technischen Möglichkeiten des Klonierens werden immer wieder in Verbindung gebracht mit den "besten Freunden" des Menschen: Wird man in Zukunft nach dem Tod von Hund oder Katze für "perfekten" Ersatz durch biologisches Kopieren sorgen? Was noch vor einem guten Jahrzehnt wie der Spleen eines Millionärs klang (siehe zum Beispiel "Project Missyplicity"), wird heute vielerorts diskutiert und mancherorts praktiziert. Die FAZ bringt einen lesenswerten Ausflug in die Klonszene.

Jenseits aller Tierversuche: Wir leben auf Kosten der Tiere

Menschliches Leben geht prinzipiell auf Kosten der Tiere. Das gilt selbst für Vegetarier. Tierversuche sind nicht allein das Problem. Dennoch darf nicht alles erlaubt sein.

Veranstaltungskalender Agroethik Juni 2010 - April 2011

Im Folgenden finden Sie ein PDF der kommenden Agro- und Tierethik Veranstaltungen. Die Liste wurde zusammengestellt von EurSafe, der European Society for Agricultural and Food Ethics.

Nach Kritik: US-Armee sieht von Tierversuchen mit Schweinen ab

Die US-Armee wollte auf dem Truppenübungsplatz in der Oberpfalz Schweine absichtlich schwer verletzen um damit möglichst realistisch die Versorgung von Verwundeten üben zu können. Nach heftiger Kritik von Tierschützern und Bürgern wird das Militär nun von diesen Tierversuchen absehen.

BR-Podcast: Nutztier, Haustier, Versuchstier

Ein Podcast von Bayern 2 aus der Reihe "Radio Wissen" beschäftigt sich mit den unterschiedlichen Kontexten der Mensch-Tier Beziehung: Das Tier als Nutztier, als Haustier und als Versuchstier? Was darf der Mensch? Zu neuen wissenschaftlichen Perspektiven der Mensch-Tier Beziehung organisiert TTN iam 8. November 2010 eine Tagung in der Evangelischen Akademie Tutzing.

Nein-Sagen: Auch Affen schütteln den Kopf

Auch Affen schütteln den Kopf als Nein-Geste. Dies berichten Forscher des Leipziger Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie, der Freien Universität Berlin und der britischen Universität Portsmouth in der Fachzeitschrift "Primates". Die Wissenschaftler um Christel Schneider wiesen unter anderem nach, dass Bonobo-Mütter ihre Jungen mit einem Kopfschütteln zurechtweisen. Beobachtet wurden Bonobos in Zoos.

Die Werkzeuge der Affen

Vor 50 Jahren hat die britische Verhaltensbiologin Jane Goodall von Werkzeugeinsatz bei Affen berichtet. Inzwischen weiß die Wissenschaft von rund 20 verschiedenen Werkzeugen, die allein die Schimpansen Afrikas regelmäßig einsetzen.

Schimpansen und ihr Umgang mit Tod: Wenn Affen trauern

Verschiedene Studien erforschten wie Schimpansengruppen auf das Sterben eines Artgenossen reagieren. Die Forscher rund um Dora Biro von der Universität Oxford beobachteten beispielsweise, wie Mütter ihre toten Babys monatelang mit sich herum schleppten. In einem anderen Fall versammelte sich eine Schimpansengruppe um ein sterbendes, altes Weibchen. Nach ihrem Tod verließ die Gruppe den Leichnam. Nur die älteste Tochter blieb in der folgenden Nacht bei ihrer verstorbenen Mutter.

Natürlich oder wider die Natur? Die Debatte über Homosexualität im Tierreich und "Natürlichkeit"

Die Wanderausstellung "Wider die Natur" behandelt das Thema der Homosexualität im Tierreich. Jon Mooallem, Wissenschaftsautor der New York Times, geht hierbei der Frage nach, inwieweit manche Biologen, Moralisten und Aktivisten das Sexleben der Tiere für ihr Weltbild nutzen und berührt dabei auch den problematischen Begriff der "Natürlichkeit".

 
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