Technikethik

Die Lüge von der "bezahlbaren Energie"

Der Journalist Patrick Illinger prangert in der "Süddeutschen Zeitung" die "Lüge" von "bezahlbaren Energie" an: Energie müsse bezahlbar bleiben, so der Konsens, der laut Illinger die Wahrheit verschleiert: "Die billige, nachhaltige, umweltneutrale, Landschaften erhaltende und autarke Energiequelle gibt es nicht. Deutschland muss sich für den kleinsten Teufel dieser Hölle entscheiden."

Was sagt christlicher Glaube zur Atomkraft?

Die nach der Atomkatastrophe in Japan erneut aufgeworfene Frage der ethischen Vertretbarkeit der Kernenergie beschäftigt seit heute eine von der Regierung einberufene Ethikommission. Interessant ist, dass hierzu drei christliche Vertreter geladen wurden, nicht jedoch Umweltorganisationen. Im Interview reagieren der Präsindent des Zentralkomitees deutscher Katholiken, Alois Glück und der evangelische Bischof Ulrich Fischer, beide Mitglied der Ethikkommision, auf die Frage, was Christen im Diskurs um Atomkraft beisteuern können.

Bundesregierung setzt Ethikkommission für Zukunft der Kernenergie ein

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat am 22. März 2011 eine Ethikkommission eingesetzt, um über die Zukunft der Kernenergie zu beraten. Für den 15. April lädt sie zudem die Ministerpräsidenten aller Bundesländer ein. Themen sind der Ausbau erneuerbarer Energien und der Stromnetze sowie die Energieeffizienz.

Ist ein vorzeitiger Ausstieg aus der Kernkraft mit den Klimazielen vereinbar?

In Westeuropa wächst der Widerstand gegen Atomkraftwerke. Weltweit setzt sich die Renaissance aber fort. Denn ohne Kernkraft lassen sich Klimaschutzziele nur schwer erfüllen. Ein Blick aus der Schweiz auf unsere Diskussionen. Und eine Einschätzung von Andreas Mihm von der FAZ zu möglichen Folgen der Abschaltung von Kernkraftwerken.

Atomdebatte in Deutschland - Faz.net Sonderseiten

Einen übersichtlichen und aktuell Überblick über den Verlauf der Debatte um die künftige Energiepolitik in Deutschland "nach Japan" bietet die Frankfurter Allgemeine Zeitung auf ihrer Online-Ausgabe: http://www.faz.net.de

Künstliche Biomoleküle vom Band

In der Fraunhofer-Systemforschung »Zellfreie Bioproduktion«forscht man an Produktionsverfahren, die biologische Stoffwechselprozesse nachbilden. Anders als bisherige Herstellungsmethoden nutzen sie biochemische und molekularbiologische Prozesse außerhalb und unabhängig von Zellen oder Mikroorganismen. Durch dieses Verfahren entstehen hochreine Proteine, so dass die kostenintensive Proteinaufreinigung herkömmlicher Produktionsverfahren ersetzt werden könnte.

NZZ-Blog "Nach Fukushima - welche Risiken können wir tragen?"

"Fürchte Dich, aber 'richtig'" lautet das Votum des Risikoforschers Christoph Meili, der auf NZZvotum zur Nuklearkatastrophe in Japan bloggt.

Sind Atomkraftwerke ethisch vertretbar?

Nach den schweren Erdbeben in Japan steigt stündlich die Gefahr einer nuklearen Katastrophe. Angesichts dessen stellt sich mit neuer Dringlichkeit die Frage, ob die Atomkraft als Risikotechnologie prinzipiell ethisch vertretbar ist.

Philosoph Konrad Paul Liessmann über Kernenergie und Atomkraftwerke

Der österreichische Philosoph Konrad Paul Liessmann spricht in einem Interview mit dem "Standard" über Atomkraft als "Sonderfall von Technik" und über Dimensionen der Verantwortung. Liessmann ist Professor für Philosophie und Vizedekan der Fakultät für Philosophie und Bildungswissenschaften der Uni Wien.

Deutsche Biotechnologietage 2011 in München

Datum: 
25. Mai 2011 - 10:00 - 26. Mai 2011 - 17:00
Ort: 
Hilton Munich Parc

Der Arbeitskreis der Bioregionen in der BIO Deutschland e. V. führt seit 2010 die BMBF-Biotechnologietage fort und lädt für den 25. bis 26. Mai 2011 Biotech-Unternehmen sowie Partner aus Politik, Forschung und Verwaltung nach München ein. Anknüpfend an den Erfolg im April 2010 in Berlin mit knapp 600 Teilnehmern soll 2011 in München dieses nationale Forum für die gesamte deutsche Biotechnologiebranche stattfinden, das aktuelle Fragen diskutieren und wesentliche Impulse für neue Strategien setzen wird.

 
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