Medizin – und Bioethik

Joachim Müller-Jung zur Genomanalyse bei Ungeborenen

In seinem FAZ-Beitrag setzt sich Joachim Müller-Jung mit der Möglichkeit der vollständigen Genomanalyse bei Ungeborenen auseinander. Nach neuesten Forschungsergebnissen ist die diese allein mit Hilfe von Blut oder Speichel der Mutter möglich. Mit diesen neuen Möglichkeiten wächst allerdings zugleich die Gefahr der Überforderung, sowohl auf Seiten der Eltern als auch für den Arzt, was im Artikel aus bioethischer Perspektive diskutiert wird.

Internationale Konferenz: "Patient organizations, health movements and medical research“

Datum: 
10. Mai 2012 - 10:30 - 12. Mai 2012 - 13:00
Ort: 
Universität Augsburg / Conference Center Zeughaus

Vom 10.-12. Mai 2012 veranstaltet das Forschungsprojekt „Partizipative Governance der Wissenschaft“  (PD Dr. Peter Wehling und Dr. Willy Viehöver; Universität Augsburg) im Augsburger Zeughaus (Zeugplatz 4, 86150 Augsburg) die dreitägige internationale Konferenz "Patient organizations, health movements and medical research. Varieties, effects and future of civil society engagement in science, technology development and research policies".

Neuer Pflege-Bericht: Missstände in der Pflege

Der Spitzenverband der gesetzlichen Krankenkassen stellte nun den neuen Pflegebricht vor, dessen Vorgänger vor fünf Jahren großes Aufsehen erregte und grobe Missstände in der Pflege anprangerte. Laut der neuen Studie hat sich die Situation vieler Pflegebedürftiger zwar verbessert, es besteht jedoch weiterhin großer Verbesserungsbedarf vor allem beim Thema Medikamentenvergabe und Freiheitsentzug.

Wann endet das menschliche Leben?

Der Deutsche Ethikrat setzt sich in seiner aktuellen Pressemitteilung mit der Frage "Wann ist der Mensch tot" auseinander. Die Beiträge zu verschiedenen Auffassungen vom Lebensende und die Bedeutung für die medizinische Praxis bildeten den thematischen Rahmen der Veranstaltung aus der Reihe „Forum Bioethik“.

Philosophen Minerva und Giubilini über "Abtreibung nach der Geburt": Wann darf man Neugeborene töten?

Unter dem Titel "Abtreibung nach der Geburt: Warum sollte das Baby leben?" nennen die australischen Philosophen Dr. Francesca Minerva und Dr. Alberto Giubilini Bedingungen, unter denen sie die Tötung von Neugeborenen für erlaubt halten. Eine Debatte, die für zweierlei sorgt: Für einen Aufschrei. Und für Langeweile. Meint Robert Bublak in der Ärztezeitung.

TTN im "Forum zu Gegenwartsfragen" - Synthetische Biologie, Grüne Biotechnologie und Ethische Aspekte von AAL

Das Institut TTN ist mit drei Gastvorträgen im "Forum zu Gegenwartsfragen" der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Berg beteiligt: Dr. Stephan Schleissing sprach im Januar 2012 über die ethischen Aspekte der Synthetischen Biologie, Mag. Christian Dürnberger hielt im Februar einen Vortrag zu Grüner Biotechnologie aus ethischer Perspektive und Dr. Arne Manzeschke wird am 23.

Arne Manzeschke in der Evangelischen Zeitung zum neuen Transplantationsgesetz

Der neue Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Organspende sieht vor, dass sich alle Bürgerinnen und Bürger die Frage stellen (lassen), ob sie im Todesfall zur Organspende bereit sind. Während in der politischen Debatte mehr und mehr ein Konsens gefunden wird, spricht PD Dr. Arne Manzeschke, Inhaber der Koordinationsstelle für Medizinethik am Institut TTN, von einem ethisch fragwürdigen Vorhaben. 

Arne Manzeschke zur Ökonomisierung im Gesundheitswesen: Ein Beitrag des Newsletter "Gerechte Gesundheit"

Auf der Veranstaltung der Hamburgischen Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung e.V. (HAG) macht PD Dr. Arne Manzeschke, Inhaber der Koordinationsstelle Medizinethik am Institut TTN, deutlich, welche Folgen sich aus dem zunehmende Markt- und Konkurrenzdruck für Leistungsanbieter des Gesundheitswesens ergeben. Prozesse und Beziehungen in Gesundheitseinrichtungen verändern sich in der Weise, dass Patienten zum Objekt werden – eine Entwicklung die am Berufsethos Professioneller nicht spurlos vorübergeht.

Ethikrat berät zum Thema "Synthetische Biologie"

In dieser Woche berät der Nationale Ethikrat über eine Kurzstellungnahme zum Thema "Synthetische Biologie". Bei ihr geht es um die Herstellung künstlicher Gene und neuer Zusammensetzung dieser; es geht um "verbessertes Design von Stoffwechselprozessen". Die Synthetische Biologie ist bisher auf Experimente beschränkt. 

Malaria-Medikament künstlich hergestellt

Einen Meilenstein in der Versorgung von Malariakranken könnte die kürzlich vorgestellte Forschung zweier deutscher Wissenschafler sein. Bislang wurde der Wirkstoff Artemisinin in einem aufwändigen Verfahren aus einjährigem Beifuss gewonnen. Durch die neue Methode könnte das Medikament von nun an wesentlich effektiver hergestellt werden.

 
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