Medizin – und Bioethik

Konrad-Adenauer-Stiftung: Die ethisch-rechtliche Dimension des Forschungsklonens menschlicher Zellen

Wieder einmal berichtete ein amerikanisches Fachmagazin Mitte Mai über die gelungene künstliche Erzeugung menschlicher Stammzellen. Seit Beginn der Stammzellenforschung erhoffen sich Wissenschaftler dadurch einen Beitrag zu den medizinischen Heilungsmöglichkeiten unterschiedlicher Krankheiten. Wie ist die Forschung an menschlichen Zellen jedoch auch aus ethisch-rechtlicher Sicht zu beurteilen?

Warum in Deutschland die Moralisierung des Erbmaterials so populär ist

In einem fulminanten Leitartikel vom 4. April 2013 zeigt der FAZ-Redakteur Joachim Müller-Jung, zuständig für das Ressort "Natur und Wissenschaft", einige zentrale Widersprüche im Umgang mit der Gentechnik hierzulande auf. Unter dem Titel "Die Unantastbarkeit der Gene" stellt er die Frage, warum wir uns nach wie vor über weite Strecken weigern, die Medizin als "Treiber des Fortschritts" anzuerkennen und vor allem öffentlich zu diskutieren.

Hausgemachte Herzen

Der FAZ-Artikel "Herz, ein Stück Fleisch" berichtet über ein Experiment von Forschern aus Hannover, die künstlich erzeugtes Herzgewebe in Schweine implantieren. Vorbereitet werden auch künftige Versuche, ganze Herzen künstlich und auf den Patienten zugeschnitten, zu erzeugen. Die regenerative Medizin soll künftig die Transplantationsmedizin, die auf Organspenden angewiesen ist, ersetzen.

Schwangerenbluttests zeigen Erbinformationen des Embryos

Der Zeit-Artikel berichtet über die von Gendiagnostikfirmen entwickelten Schwangerenbluttests, die es ermöglichen, ein detailliertes Bild der genetischen Informationen des Embryos zu bekommen und Erbkrankheiten wie Trisomie 21 zu diagnostizieren. Bald könnte der Test routinemäßig bei Vorsorgeuntersuchungen eingesetzt werden. Die Unsicherheit bei der Deutung genetischer Abweichungen und damit der Vorhersage einer Erbkrankheit jedoch machen die Beratung werdender Eltern problematisch.

Neue Publikation: The Quest for perfection. The Future of Medicine/Medicine of the future

Der Tagungsband The Quest for perfection. The Future of Medicine/Medicine of the future" zur jährlichen Societas Ethica Konferenz aus dem Jahr 2011 ist nun online erschienen. Als Herausgeber fungiert u.a. Arne Manzeschke vom Institut TTN.

Arne Manzeschke im "Zeit"-Interview über AAL und Technik in der Pflege

TTN-Mitarbeiter Arne Manzeschke gab der "Zeit" ein Interview, in dem er über "AAL" und Technik in der Pflege spricht.

Podiumsdiskussionen zur Personalisierten Medizin und zur Neuregelung der Organtransplantation

Zwei Podiumsdiskussionen, an denen das Institut TTN als Kooperationspartner mitwirkt, widmen sich Ende Januar bzw. Anfang Februar medizinethischen Fragestellungen:

"Sind Sie bereit?" - Neuregelung der Organtransplantation in Deutschland

Datum: 
7. Februar 2013 - 19:00
Ort: 
Evangelische Stadtakademie München

Von 2013 an wird jeder Bundesbürger ab 16 Jahren in regelmäßigen Abständen durch seine Krankenkasse gefragt werden, ob er zur Organspende bereit ist. Damit soll die Spenderbereitschaft erhöht werden.

Personalisierte Medizin - Große Hoffnung oder gutes Marketing?

Datum: 
29. Januar 2013 - 19:00
Ort: 
Evangelische Stadtakademie München

Der Begriff Personalisierte Medizin markiert eine neue Richtung der medizinischen Forschung. Er ist noch nicht scharf definiert, sondern beschreibt ein Feld von pharmazeutischen, medizintechnischen und informationstechnologischen Ansätzen.

Zu Ethik und Organisation der Organspende

Datum: 
22. Januar 2013 - 19:00 - 21:30

Die Evangelische Akademie Tutzing diskutiert am Dienstag, dem 22. Januar 2013 unter dem Titel "Organe organisieren?" das aktuelle Thema "Transplantation und Organspende". Vortragende sind Dr. Thomas Breidenbach und Prof. Dr. Georg Marckmann. Zeit: 19 Uhr in der Evangelischen Akademie Tutzing. Der Eintritt ist frei.

 
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