Medizin – und Bioethik

Schwangerenbluttests zeigen Erbinformationen des Embryos

Der Zeit-Artikel berichtet über die von Gendiagnostikfirmen entwickelten Schwangerenbluttests, die es ermöglichen, ein detailliertes Bild der genetischen Informationen des Embryos zu bekommen und Erbkrankheiten wie Trisomie 21 zu diagnostizieren. Bald könnte der Test routinemäßig bei Vorsorgeuntersuchungen eingesetzt werden. Die Unsicherheit bei der Deutung genetischer Abweichungen und damit der Vorhersage einer Erbkrankheit jedoch machen die Beratung werdender Eltern problematisch.

Neue Publikation: The Quest for perfection. The Future of Medicine/Medicine of the future

Der Tagungsband The Quest for perfection. The Future of Medicine/Medicine of the future" zur jährlichen Societas Ethica Konferenz aus dem Jahr 2011 ist nun online erschienen. Als Herausgeber fungiert u.a. Arne Manzeschke vom Institut TTN.

Arne Manzeschke im "Zeit"-Interview über AAL und Technik in der Pflege

TTN-Mitarbeiter Arne Manzeschke gab der "Zeit" ein Interview, in dem er über "AAL" und Technik in der Pflege spricht.

Podiumsdiskussionen zur Personalisierten Medizin und zur Neuregelung der Organtransplantation

Zwei Podiumsdiskussionen, an denen das Institut TTN als Kooperationspartner mitwirkt, widmen sich Ende Januar bzw. Anfang Februar medizinethischen Fragestellungen:

"Sind Sie bereit?" - Neuregelung der Organtransplantation in Deutschland

Datum: 
7. Februar 2013 - 19:00
Ort: 
Evangelische Stadtakademie München

Von 2013 an wird jeder Bundesbürger ab 16 Jahren in regelmäßigen Abständen durch seine Krankenkasse gefragt werden, ob er zur Organspende bereit ist. Damit soll die Spenderbereitschaft erhöht werden.

Personalisierte Medizin - Große Hoffnung oder gutes Marketing?

Datum: 
29. Januar 2013 - 19:00
Ort: 
Evangelische Stadtakademie München

Der Begriff Personalisierte Medizin markiert eine neue Richtung der medizinischen Forschung. Er ist noch nicht scharf definiert, sondern beschreibt ein Feld von pharmazeutischen, medizintechnischen und informationstechnologischen Ansätzen.

Zu Ethik und Organisation der Organspende

Datum: 
22. Januar 2013 - 19:00 - 21:30

Die Evangelische Akademie Tutzing diskutiert am Dienstag, dem 22. Januar 2013 unter dem Titel "Organe organisieren?" das aktuelle Thema "Transplantation und Organspende". Vortragende sind Dr. Thomas Breidenbach und Prof. Dr. Georg Marckmann. Zeit: 19 Uhr in der Evangelischen Akademie Tutzing. Der Eintritt ist frei.

BGH urteilt zur Patientierbarkeit embryonaler Stammzellen

Methoden zur Nutzung embryonaler Stammzellen können patentiert werden, wenn dafür keine menschlichen Embryonen getötet werden müssen. Das entschied der BGH in einem am Dienstag verkündeten Urteil. Weitere Informationen finden Sie auf Legal Tribune Online.

Sterben im Alter. Orte, Bilder und Deutungen in evangelischer Perspektive

Laufzeit: 
1. April 2010 - 1. April 2011

Die Collegium Augustinum gemeinnützige GmbH förderte die Ausarbeitung einer internen ethischen Studie zur Frage nach "Bildern und Deutungen des Sterbens im Alter" sowie zur Frage nach dem Verständnis von "Freiheit beim Sterben im Alter". Die Studie wurde durch das Institut TTN in Kooperation mit dem Lehrstuhl für Praktische Theologie (Prof. Dr. Christian Albrecht) erstellt. Autoren sind der Philosoph Dr. Michael Zichy und der evangelische Theologe Dr. Stephan Schleissing (Institut TTN).

Rückprogrammierung von Zellen

Die Zellforscher John Gurdon und Shinya Yamanaka erhalten für die Rückprogrammierung adulter Zellen zu embryonalen Stammzellen den diesjährigen Medizin-Nobelpreis. Man verspricht sich mit diesem Wissen in Zukunft abgestorbene Nerven zu züchten und damit zum Beispiel Alzheimer- oder Herzinfarkt-patienten zu helfen.

 
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