Medizin – und Bioethik

TTN forscht zu ethischen Aspekten im Forschungsverbund „Humane induzierte pluripotente Stammzellen" (ForIPS)

Im Forschungsverbund ForIPS - gefördert durch das Bayerische Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst - werden Neurowissenschaftler, Stammzellbiologen, Humangenetiker, Neurologen, Neuropathologen und Wissenschaftsethiker der bayerischen Universitäten Erlangen, München, Regensburg und Würzburg interdisziplinär an der Erforschung der Ursachen neurologischer und psychiatrischer Erkrankungen sowie an der Entwicklung neuer Therapieansätze arbeiten.

ForIPS (Forschungsverbund Induzierte Pluripotente Stammzellen) - Individual- und sozialethische Perspektiven auf ein translationales Forschungsprojekt

Laufzeit: 
1. August 2013 - 31. Juli 2017

Im Forschungsverbund ForIPS - gefördert durch das Bayerische Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst - werden Neurowissenschaftler, Stammzellbiologen, Humangenetiker, Neurologen, Neuropathologen und Wissenschaftsethiker der bayerischen Universitäten Erlangen, München, Regensburg und Würzburg interdisziplinär an der Erforschung der Ursachen neurologischer und psychiatrischer Erkrankungen sowie an der Entwicklung neuer Therapieansätze arbeiten.

Christiane Woopen, Vorsitzende des Deutschen Ethikrats, über Kinderwunsch und Reproduktionsmedizin

In einem Interview mit der "Zeit" spricht Christiane Woopen, die Vorsitzende des Deutschen Ethikrats, über die Gefahren und Chancen der Kinderwunschmedizin.

Mehr Transparenz für sicherere Medikamente

Die derzeit diskutierten gesundheitlichen Risiken einer Gruppe von Antidiabetika, welche die Öffentlichkeit mangels Zugang zu den Studien nicht abschätzen kann, könnten den nächsten Arzneimittelskandal ausmachen, wie die FAZ berichtet.

Podiumsdiskussion über AAL mir Arne Manzeschke: „Oma allein zu Hause – macht Technik ihr Leben sicherer?“

Datum: 
12. Juli 2013 - 18:00
Ort: 
Ausstellungsschiff MS Wissenschaft an der Anlegestelle der Neckar-Personen-Schifffahrt vor der Wilhelma in Stuttgart

Welche Rolle kann und soll Technik bei der zukünftigen Betreuung und Versorgung älterer und kranker Menschen übernehmen? Zu dem Gesprächsabend laden die Stuttgarter Zeitung und das Stuttgarter Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung ein. Als Experte wird u.a. Arne Manzeschke (Institut TTN) Rede und Antwort stehen. Die Moderation übernimmt StZ-Politikredakteur Michael Trauthig.

Institut TTN: Neuer Internationaler Universitätslehrgang "Organisationsethik"

Das Institut TTN beteiligt sich am neuen internationalen Universitätslehrgang "Organisationsethik". Er nimmt den wachsenden Bedarf nach organisierter kollektiver Verständigung in und zwischen Organisationen auf und bietet Instrumente und organisationsethische Modelle an, um mit Widersprüchen in und zwischen Organisationen gut umzugehen und Kulturen bewusster ethischer Reflexion zu schaffen.

In den Lehrgang fließen Kompetenz und Erfahrungen von drei Institutionen ein:

Call for Papers für den Workshop: Das Verständnis von Leben in der Debatte um die Synthetische Biologie

Die Synthetische Biologie polarisiert. Ihre neue, ingenieurwissenschaftliche Herangehensweise an Lebewesen und ihr Vorhaben, „künstliches Leben herzustellen“, gilt für die einen als ein zukunftsträchtiges Großprojekt, bei dem zahlreiche neue technologische Anwendungen und ein tieferes naturwissenschaftliches Verständnis des Lebens in Aussicht stehen. Für andere klingt das Ansinnen der Synthetischen Biologie nach einer fragwürdigen Grenzüberschreitung der Naturwissenschaft.

Zellersatz durch Transdifferenzierung

Transdifferenzierung gilt als revolutionärer und zukunftsträchtiger Weg der Umprogrammierung von Zellen, bei dem aus Haut- oder anderen Zellen Zellen (fast) jeden Typs hergestellt werden können, ohne Verwendung embryonaler Stammzellen oder Eizellen. Die neuen wissenschaftlichen Möglichkeiten stellen das Bild der Zellentwicklung als hierarchischen Ausdifferenzierens von der Eizelle zu Zellen anderen Typs infrage, stattdessen schlägt der Bonner Neuropathologe Oliver Brüstle das Modell einer epigenetischen Drehscheibe vor.

Konrad-Adenauer-Stiftung: Die ethisch-rechtliche Dimension des Forschungsklonens menschlicher Zellen

Wieder einmal berichtete ein amerikanisches Fachmagazin Mitte Mai über die gelungene künstliche Erzeugung menschlicher Stammzellen. Seit Beginn der Stammzellenforschung erhoffen sich Wissenschaftler dadurch einen Beitrag zu den medizinischen Heilungsmöglichkeiten unterschiedlicher Krankheiten. Wie ist die Forschung an menschlichen Zellen jedoch auch aus ethisch-rechtlicher Sicht zu beurteilen?

Warum in Deutschland die Moralisierung des Erbmaterials so populär ist

In einem fulminanten Leitartikel vom 4. April 2013 zeigt der FAZ-Redakteur Joachim Müller-Jung, zuständig für das Ressort "Natur und Wissenschaft", einige zentrale Widersprüche im Umgang mit der Gentechnik hierzulande auf. Unter dem Titel "Die Unantastbarkeit der Gene" stellt er die Frage, warum wir uns nach wie vor über weite Strecken weigern, die Medizin als "Treiber des Fortschritts" anzuerkennen und vor allem öffentlich zu diskutieren.

 
Inhalt abgleichen