Medizin – und Bioethik

Der Philosoph Peter Kampits im Interview über Sterbehilfe

Im Interview mit dem "Standard" spricht Kampits über liberalere Sterbehilfe in Österreich und über grundsätzliche Tendenzen einer Ökonomisierung des Lebensendes.

Arte-Doku über Entwicklung, Potenzial und Risiken der Stammzellforschung

Die Arte-Doku mit dem etwas reißerischen Titel "Stammzellforschung - Horror oder Hoffnung?" gibt einen guten Überblick über die rasante Entwicklung dieser Disziplin, den derzeitigen Forschungsstand und bereits existierende Therapiemöglichkeiten. Biologen, Ärzte und Ethiker reflektieren über Möglichkeiten und Grenzen der Stammzellforschung sowie mit ihr verbundene ethische Schwierigkeiten.

Die Dokumentation wurde am 5.12. und 8.12.2013 ausgestrahlt und ist wie immer 7 Tage online verfügbar.

Neue Schriftenreihe am Institut: "TTN-Studien" bei Nomos

Das Institut TTN gibt eine neue Schriftenreihe heraus: Die "TTN-Studien" erscheinen ab November 2013 bei Nomos. Die Reihe versteht sich als ein Forum für die interdisziplinäre Behandlung aktueller Forschungsthemen auf den Feldern von Technik, Theologie und Naturwissenschaften. Ihre Relevanz für soziale, rechtliche und ökonomische Fragen der Gesellschaft wird in ethischer Perspektive diskutiert und für ein breiteres Lesepublikum verständlich präsentiert.

Therapie und Person. Ethische und anthropologische Aspekte der tiefen Hirnstimulation.

Autor: 
Arne Manzeschke und Michael Zichy (Hrsg.)

Weltweit wurden bereits über 70 000 Patienten mit einer tiefen Hirnstimulation ("Hirnschrittmacher") behandelt. Diese Art der Therapie wird vor allem bei Parkinson sehr erfolgreich angewendet, experimentell kommt sie auch bei Depressionen, Epilepsie, Zwangsstörungen und Cluster-Kopfschmerzen zum Einsatz.

Verlag: 
Mentis Verlag
Erscheinungsjahr: 
2013
ISBN Nr.: 
978-3-89785-805-3

Workshop "Das Verständnis von Leben in der Debatte um die Synthetische Biologie"

Datum: 
10. Februar 2014 (All day) - 13. Februar 2014 (All day)
Ort: 
Studienhaus Gut Schönwag/Wessobrunn

Interdisziplinärer Workshop für Nachwuchswissenschaftler. Mehr Informationen zu den Inhalten und der Anmeldung finden Sie auf der Website von TTN unter www.ttn-institut.de/syn-bio-workshop.

Zukunft der biomedizinischen Wissenschaften. TTN-Studien Band 1.

Autor: 
Trutz Rendtorff (Hrsg.): Mit Beiträgen von: Susanne Behrens-Kneip (Molekularbiologie), Patrick Cramer (Biochemie), Stefan Engelhardt (Biochemie und Medizin), Jörg Hacker (Mikrobiologie), Konrad Hilpert (Katholische Theologie), Stefan Kääb (Medizin), Jens Kersten (Rechtswissenschaften), Christian Kupatt (Medizin), Arne Manzeschke (Evangelische Theologie), Trutz Rendtorff (Evangelische Theologie), Stephan Schleissing (Evangelische Theologie), Angelika Schnieke (Biotechnologie), Friedemann Voigt (Evangelische Theologie)

Die Dynamik des biomedizinischen Forschungsprozesses wird gegenwärtig vor allem durch "BigData", aber eben auch durch die Diskussion der gesellschaftlichen Folgen dieser Forschung vorangetrieben.

Verlag: 
Nomos
Erscheinungsjahr: 
2013
ISBN Nr.: 
978-3-8487-0849-9

Gesamtgenomanalyse und das Entscheidungsrecht des Patienten

Die Heidelberger EURAT-Projektgruppe „Ethische und rechtliche Aspekte der Totalsequenzierung des menschlichen Genoms“ hat zwei Jahre lang in einem vom Marsilius Kolleg der Universität Heidelberg finanzierten Projekt (EURAT) an der Aufarbeitung der Lage der Genomsequenzierung gearbeitet, Probleme identifiziert und Lösungen für den Umgang mit genetischen Daten entworfen.

Vor 30 Jahren in Köln: Durchbruch bei der grünen Gentechnik

Es war ein Meilenstein: Vor 30 Jahren gelang es Wissenschaftlern in Köln und Gent erstmals, ein "fremdes" Gen in das Erbgut einer Pflanze einzuschleusen. Dazu nutzten sie ein weit verbreitetes Bodenbakterium und dessen besondere Fähigkeit, Pflanzenzellen umprogrammieren zu können. Dieser natürliche Vorgang ist der Kern des bis heute weltweit eingesetzten Standardverfahrens, um neue Gene - und neue Merkmale - in Pflanzen hineinzubringen.

Forscher entwickeln Hirnkonstrukt aus Stammzellen im Bioreaktor

Forscher Jürgen Knoblich und Madeline Lancaster vom Wiener Institut für Molekulare Biotechnologie haben aus embryonalen Stammzellen ein "Miniaturgehirn" kreiert, wie die Fachzeitschrift Nature in ihrer Ausgabe vom 28. August 2013 berichtet (vgl. doi:10.1038/nature12517). Mit der Entwicklung dieses so genannten zerebralen Organoids können sie die Entwicklung von Gehirnstrukturen imitieren, wie sie sich bis zur neunten Schwangerschaftswoche vollziehen.

TTN forscht zu ethischen Aspekten im Forschungsverbund „Humane induzierte pluripotente Stammzellen" (ForIPS)

Im Forschungsverbund ForIPS - gefördert durch das Bayerische Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst - werden Neurowissenschaftler, Stammzellbiologen, Humangenetiker, Neurologen, Neuropathologen und Wissenschaftsethiker der bayerischen Universitäten Erlangen, München, Regensburg und Würzburg interdisziplinär an der Erforschung der Ursachen neurologischer und psychiatrischer Erkrankungen sowie an der Entwicklung neuer Therapieansätze arbeiten.

 
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