Medizin – und Bioethik

Geteilte Elternschaft bei Gamenten- und Embryonenspende: Medizinische, rechtliche und ethische Aspekte

Im Fortpflanzungsmedizinrecht in Deutschland entscheiden auch Bestimmungen des familiären Personenstands über die Zulassung oder Ablehnung von Wunscheltern zu einer assistierten Reproduktion. Angesichts neuer Formen geteilter Elternschaft diskutiert ein Artikel in der GebFra, der im TTN-Umfeld entstanden ist, die Frage, ob die bestehenden Regelungen zur Sicherstellung des Kindeswohls noch zeitgemäß sind.

Podiumsdiskussion: Braucht Deutschland Synthetische Biologie zur Verbesserung der personalisierten Medizin?

Datum: 
9. Juli 2014 - 17:00 - 19:00
Ort: 
LMU-Biozentrum Martinsried

Das iGEM Team veranstaltet nächste Woche (09.07. 17.00 Uhr) im Biozentrum der LMU eine Podiumsdiskussion zum Thema "Braucht Deutschland Synthetische Biologie zur Verbesserung der Medizin?". Die Veranstaltung ist für alle Interessierten offen. Details zu Diskutanten und Ablauf finden Sie im Flyer (s.u.).

TTN auf der internationalen "Bioeconomy Conference": Christian Dürnberger über Ethik im Zeitalter des Anthropozäns

Am 22. und 23. Mai 2014 fand am Science Campus in Halle an der Saale die internationale Bioeconomy Conference - From molecule to society" statt. Christian Dürnberger, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut TTN, war eingeladen worden, im Rahmen der Session "The sustainable triangle of plantbased bioeconomy – Risks and challenges" über Ethik und Biotechnologie im Zeitalter des Anthropozäns zu referieren.

Biosicherheit – Freiheit und Verantwortung in der Wissenschaft

Der Deutsche Ethikrat hat am 07. Mai 2014 einen Stellungnahme veröffentlicht, die sich mit Fragen der Biosicherheit und dem Verhältnis von Forschungsfreiheit und Verantwortung befasst. Die Stellungnahme kann als Download direkt auf der Homepage des Ethikrats bezogen werden.

Pränataldiagnostik und gesellschaftliche Folgen in Dänemark

Seit 2004 besteht in Dänemark das Angebot kostenloser Pränataldiagnostik im ersten Schwangerschaftsdrittel. Der Artikel Eins von 800 untersucht dessen gesellschaftliche Folgen am Beispiel der 2008 geborenen Emmy.

TTN-Vortragsabend zur Situation des Arztes zwischen ökonomischen und medizinischen Erwartungen

Gesund, gesünder, am gesündesten: Wer bestimmt „das Maß des Notwendigen“ im Gesundheitswesen?

Einen Bericht des Bayerischen Ärzteblatts über die Veranstaltung lesen Sie hier.

Marsilius-Akademie Heidelberg - Summerschool im Kurhaus Trifels

Datum: 
1. September 2014 (All day) - 5. September 2014 (All day)
Ort: 
Kurhaus Trifels Seminarhotel

Spätestens mit der ersten Herstellung einer Bakterienzelle durch ein synthetisch erzeugtes Genom im Labor von Craig Venter ist die Synthetische Biologie ins Bewusstsein der Öffentlichkeit getreten und hat seitdem eine eminente Popularisierung erfahren. Konzeptionell kann die Synthetische Biologie als konsequente  Weiterentwicklung eines evolutions-biologischen Ansatzes der Systembiologie gelten, der biologische Systeme in vitro gezielt nutzen, modifizieren und kombinieren möchte (Evolution im Reagenzglas).

Neue digitale Publikationsreihe: "TTN edition" mit Preisträger und ausgewählten Texten des Essay-Preises 2013

Mit TTN edition startet das Institut eine eigene digitale Publikationsreihe. Veröffentlicht werden Texte und Beiträge, die anregungsreiche und überzeugende Gedanken und Argumente zum weiten Themenfeld der angewandten Ethik sowie zu den TTN Schwerpunkten ausarbeiten.

Die "Dresdner Rede": Eine Antwort von Robert Koall auf Sibylle Lewitscharoffs Ausführungen zu Reproduktionsmedizin und Adoptionsrechte

Die Autorin Sibylle Lewitscharoff hielt am 2. März im Dresdner Schauspielhaus eine Rede, in der sie künstliche Befruchtung vehement verurteilte und sich voller "Abscheu" über Kinder äußerte, die auf solch "abartigen Wegen" entstanden seien. Darauf hin antwortete ihr der Chefdramaturg Robert Koall in einem offenen Brief. In einem FAZ-Interview von Hubert Spiegel mit der Trägerin des Georg Büchner-Preises erläutert die Schriftstellerin ihre Motive. Titel: "Darf ich nicht sagen, was ich will?"

Craig Venters Kampf gegen Alterskrankheiten

Craig Venter will mit seinem Projekt "Human Longevity Inc" dem Tod ein Schnippchen schlagen, d.h. das menschliche Leben unermesslich und bei bester Verfassung verlängern und zu dem Zweck altersbedingte Krankheiten wie Herzleiden, Demenz und Krebs ausräumen.

 
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