Gentechnik

Wie CRISPR/Cas funktioniert und was es leisten kann

Das CRISPR/Cas9-System, ursprünglich als Verteidigungsmechanismus von Prokaryoten gegen Viren beschrieben, kann definierte DNA-Sequenzen gezielt angreifen und durchtrennen. Dieser einfache zelluläre Schutzmechanismus kann sehr einfach für technologische Zwecke umprogrammiert werden.

Gentechnik: Forscher mahnen sich selbst zur Vorsicht

Mit der CRISPR-Methode ist heute eine einfache, schnelle und relativ präzise Manipulation des Erbguts von Zellen möglich. Neben Krankheitserregern und Nutzpflanzen können mit dieser Methode auch Zellen der menschlichen Keimbahn verändert werden. Nun sprachen sich führende Wissenschaftler gegen die weitere Erforschung dieses Einsatzgebiets aus. Neben ethischen und sozialen Bedenken dürften dabei aber auch ökonomische Interessen eine Rolle spielen.

25 Jahre Biologische Sicherheitsforschung zu gentechnisch veränderten Pflanzen - Broschüre des BMBF mit einem Vorwort von Christian Dürnberger

Seit dem Jahr 1987 hat die Bundesregierung zahlreiche Projekte zur biologischen Sicherheitsforschung zu gentechnisch veränderten Pflanzen finanziert. Zwei Jahre nach dem Ende des vorerst letzten Programms ist nun eine Broschüre erschienen, in dem  Versuchsreihen mit ihren Ergebnissen vorgestellt werden.

TTN-Mitarbeiter Christian Dürnberger wurde gebeten, ein Vorwort zur Forschung zu den Umweltwirkungen gentechnisch veränderter Pflanzen aus philosophischer, umweltethischer Perspektive zu verfassen.

TTN-Mitarbeiter Daniel Gregorowius beleuchtet die ökologische Debatte über gentechnisch veränderte Pflanzen in der Schweiz

In der aktuellen Ausgabe der "Vierteljahrsschrift der Naturforschenden Gesellschaft in Zürich" veröffentlichte Daniel Gregorowius, wissenschaftlicher Mitarbeiter am TTN, einen Artikel zum Thema: "Die ökologische Debatte über gentechnisch veränderte Pflanzen in der Schweizer Landwirtschaft". Er versucht hierin die Genese der Debatte über gentechnisch veränderte Pfalnzen in der Schweizer Landwirtschaft zu beschreiben und die Besonderheiten der Debattenkultur aus ethischer Perspektive näher zu beleuchten.

TTN-Mitarbeiter Daniel Gregorowius präsentiert Positionen zu transgenen Nutzpflanzen in der umweltethischen Debatte

In der transdisziplinären Zeitschrift "GAIA" veröffentlichte Daniel Gregorowius, wissenschaftlicher Mitarbeiter am TTN, einen Artikel zum Thema: "Positionen in der umweltethischen Debatte über transgene Nutzpflanzen". Er versucht eine Systematisierung der Debatte und diskutiert verschiedene Modelle der ethischen Entscheidungsfindung im Bereich der Grünen Gentechnik.

Warum in Deutschland die Moralisierung des Erbmaterials so populär ist

In einem fulminanten Leitartikel vom 4. April 2013 zeigt der FAZ-Redakteur Joachim Müller-Jung, zuständig für das Ressort "Natur und Wissenschaft", einige zentrale Widersprüche im Umgang mit der Gentechnik hierzulande auf. Unter dem Titel "Die Unantastbarkeit der Gene" stellt er die Frage, warum wir uns nach wie vor über weite Strecken weigern, die Medizin als "Treiber des Fortschritts" anzuerkennen und vor allem öffentlich zu diskutieren.

DNA von Ureinwohnern verkauft - Ecuador klagt

Der Staat Ecuador klagt gegen amerikanische Forscher, die Erbgut eines Ureinwohner-Stammes ohne deren Einverständnis verkauft haben sollen. Die Koordination des Falls liegt bei der Zuständigen für nationales Kulturgut, womit die grundsätzliche Frage aufgeworfen ist, ob es sich bei indigener DNA um ein Kulturgut handelt. Anders agrumentiert Ecuadors Präsident, er sieht mit dem Verkauf der DNA die Menschenwürde der Ureinwohner verletzt. 

Gentechnik im Dienst des Artenschutzes?

Als die amerikanische Kastanie Anfang des 20. Jahrhunderts durch einen Pilzbefall fast ausgerottet wurde, starb mit ihr ein wesentlicher Teil der charakteristischen amerikanischen Laubwälder. Nun wird der Baum mittels Gentechnik resistent gegen den Pilz gemacht, gegen den asiatische Vertreter der Kastanie bereits Abwehrmechanismen entwickelt haben. Das Besondere ist, dass in diesem Fall selbst amerikanische Umweltschützer die Aktion unterstützen, die der Gentechnik eigentlich kritisch gegenüberstehen - weil es hier um den Schutz der Artenvielfalt ginge.

Gentechnisch veränderte Fliege zur Bekämpfung von Denguefieber?

Jedes Jahr erkranken mehrere Millionen Menschen am Denguefieber, eine Krankheit, die durch die Dengue-Mücke übertragen wird. Bislang gibt es bei einer Infektion weder Therapieverfahren noch wirksame Impfungen. Wissenschaftler sehen nun in der Gentechnik eine neue Möglichkeit, die Verbreitung des Insekts einzudämmen. Gentechnisch veränderte Fliegen sollen die Population der Dengue-Fliege verdrängen und so Infektionen seltener machen. Die Freilandversuche sind jedoch umstritten.

Christian Dürnberger auf DerStandard.at: Worüber wird in der Debatte um Grüne Gentechnik eigentlich gestritten?

Die Online-Version der österreichischen Tageszeitung "Der Standard" bringt die Präsentation von Christian Dürnberger, TTN Mitarbeiter, zum Konflikt um die Grüne Gentechnik. Die Arbeit ist im Rahmen seiner Tätigkeit im Bayerischen Forschungsverbund ForPlanta entstanden.

 
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