Krise

Machen Krisen egoistischer?

Wie verändert sich das menschliche Verhalten in Zeiten der Krise? Die drei Forscher Raymond Fisman, Pamela Jakiela und Shachar Kariv versuchten das herauszufinden, indem sie ein Experiment aus dem Jahr 2004 in den Krisenjahren 2010 und 2011 wiederholten. Das sogenannte Dikatorspiel sollte Rückschlüsse auf das menschliche Verhalten in Bezug auf die Umverteilungsbereitschaft geben. Tatsächlich zeigte sich während der Rezession eine signifikant geringere Bereitschaft, Geld abzugeben, als noch im Jahr vor der Rezession.

Neuer Bericht des Club of Rome

Vierzig Jahre nach dem bekannten Bericht "Die Grenzen des Wachstums" des Club of Rome wurde nun der neue Bericht "2052" vorgestellt, der eine düstere Zukunftsprognose abgibt: Wenn es keinen grundlegenden Wandel hinsichtlich der Verschwendung von Ressourcen und dem Lebensstil gebe, so stünde das Überleben der Menschheit in Frage. Umstritten ist jedoch, wie die Prognose, insbesonere die Zahlen zur Weltbevölkerung betreffend, einzuschätzen ist.

Joseph Vogl: Die Notwendigkeit eines neuen ökonomischen Weges

Der Kulturtheoretiker Joseph Vogl im Gespräch mit Tomasz Kurianowicz: "Oikonomia bedeutete bis in die frühe Neuzeit nicht nur gute Hausverwaltung, das war auch ein Begriff für die göttliche Verwaltung der Welt."  - Könnte ein (neuer) Weg des Wirtschaftens darin bestehen, diese Beziehung (wieder) ins Bewusstsein zu holen?

 
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