Ethikforschung

Dominik Perler: Gefühle und Emotionen in philosophischen Theorien

Ein breiter Strang in der Philosophiegeschichte hat die Welt der Gefühle und Emotionen ausgeblendet oder geringeschätzt. Sie schienen Hindernisse auf dem Weg zum rationalen Denken. Dominik Perler, Professor für Philosophie an der Humboldt-Universität zu Berlin, stellt sich in seinem neuen Buch "Transformationen der Gefühle" die Frage, was es mit den Gefühlen auf sich hat und wie sie - gerade in Zeiten der Neurowissenschaften - näher zu verstehen sind.

Podcast: Michael Hampe über das "Ende der Natur"

Der Begriff "Natur" ist zum universalen Schlagwort in unterschiedlichsten gesellschaftlichen Debatten avanciert: Sie soll beschützt, verbessert oder gar vor ihrer Zerstörung gerettet werden. Doch was meinen wir eigentlich, wenn wir über "die Natur" sprechen? Michael Hampe versucht im Gespräch mit Jürgen Wiebicke, etwas Klarheit in diesen vielschichtigen Begriff zu bringen.

Geht's mit der Welt bergab? Statistiken zu Lebenserwartung, Kindersterblichkeit, Tötungsdelikten und Alphabetisierung

Der österreichische Journalist Michael Matzenberger stellt sich die Frage, inwieweit die "Meisterzählung" von dem steten Verfall der Welt statistisch zu belegen ist. Er weist die Dynamiken zu Lebenserwartung, Tötungsdelikten oder auch Alphabetisierung nach und kommt zum dem Fazit: Kein Grund für Optimismus, keiner für Pessimismus.

Identität in einer dynamischen Gesellschaft? Das neue Buch von Hartmut Rosa.

Mit seinem neuen Buch "Weltbeziehnungen im Zeitalter der Beschleunigung" stellt der Sozialtheoretiker Hartmut Rosa die Frage, inwiefern Identitätsbildung in einer sich auf vielen Ebenen beschleunigenden Gesellschaft möglich ist.

Podcast: Philosophie im digitalen Zeitalter

Nicht nur unser privater Alltag, auch gesellschaftliche und politische Prozesse sind zunehmend von digitalen Technologien geprägt. Stecken wir in einer historischen Zäsur, am Übergang zum "digitalen Zeitalter"? Martin Gessmann bejaht dies und vertritt im Podcast des philosophischen Radios des WDR zudem die These, dass dieser Wandel positiv zu bewerten ist. Die Technik, das Digitale steht zwar im Mittelpunkt unseres Alltagslebens, verliert aber an eigener Bedeutung.

Ist Gerechtigkeit eine Hirnfunktion?

Neue Forschungen am kindlichen Sozialverhalten haben gezeigt, dass die Fähigkeit zu gerechtem Entscheiden mit der Entwicklung des Hirns der Kinder korreliert. Jüngere Kinder wüssten zwar, was gerechtes Verhalten sei, könnten es aber im Gegensatz zu Älteren noch nicht umsetzen, so die Studie. Zu wirklich gerechtem Sozialverhalten bräuchte es vor allem die Fähigkeit zur Empathie, die sich erst im Laufe der Hirnentwicklung einstellt.

Wissenschaftsbuchpreis in Österreich verliehen

In Österreich ging der vom Wissenenschaftsministerium organisierte Preis für das "Wissenschaftsbuch des Jahres" an die Mikrobiologin Renée Schroeder mit dem Buch "Die Henne und das Ei. Auf der Suche nach dem Ursprung des Lebens" sowie an Holger Wromer und Michael Dietz mit "Endlich Mitwisser!". 

Podcast: Hans Joas über die Menschenrechte und die Sakralität der Person

Der Sozialphilosoph Hans Joas spricht in der WDR5 Sendereihe "Das philosophische Radio" über die Entstehung und Begründung der Idee der Menschenrechte.

Blogbeitrag: Evolutionsbiologie und freier Wille

Nils Cordes ist Entomologe an der Universität Bielefeld und arbeitet zurzeit an seiner Promotion zum Verhalten von Wachsmotten. In seinem Blog "Evolvimus" stellt er sich die Frage, was Evolutionsbiologen sinnvoll zur Debatte um den freien Willen beizutragen haben.

 
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