Tagung am 16. und 17. November: Das Nutztier als Mitgeschöpf. Herausforderung für eine Ethik der Mensch-Tier-Beziehung.

"Tiere sind unsere Mitgeschöpfe." Dieser Satz erfreut sich seit geraumer Zeit hoher Zustimmung. Bei Heimtieren wie Hund und Katze ist der Begriff der Mitgeschöpflichkeit, der Wertschätzung und Anerkennung transportiert, dabei unmittelbar einleuchtend. Aber wie steht es mit den Nutztieren?

Nie zuvor in seiner Geschichte hat der Mensch so viele Nutztiere gehalten wie in der Gegenwart – zugleich ist Nutztierhaltung gesellschaftlich umstritten wie vielleicht noch nie. Was bedeutet es, Nutztiere, die Ressource für menschliche Zwecke sind, als Mitgeschöpfe zu verstehen? Ist dies bloß Ausdruck von „Heuchelei“? Liegt zwischen den Begriffen „Nutztier“ und „Mitgeschöpf“ also eine Spannung, die nicht zu befrieden ist? Oder laufen wir als Gesellschaft schlicht Gefahr, den Bezug zur Nutztierhaltung zur Gänze zu verlieren?

Wie ist damit umzugehen, dass sich die gesellschaftliche Debatte rund um Nutztiere immer weiter zuspitzt? Wie können hierbei Sackgassen vermieden und zukunftsfähige Wege eingeschlagen werden? Fragen wie diese sollen im Rahmen der Tagung aus unterschiedlichen wissenschaftlichen Disziplinen wie auch von unterschiedlichen handelnden Akteuren im beschriebenen Spannungsfeld gemeinsam diskutiert werden.

Tagungsprogramm, Organisatorisches und Anmeldung

Hier finden Sie ein Tagungsprogramm.

Alle Antworten zu Fragen der Organisation (Tagungsgebühr, Verpflegung, Übernachtung,...) finden Sie unter dem Punkt "Organisatorisches" auf der Website der Evangelischen Akademie Tutzing.

>> Zur Online-Anmeldung (Anmeldeschluss ist der 2. November 2015.)

Veranstalter

  • Institut TTN (an der LMU München)