Computerspiele für eine bessere Welt? Computerspiele und (Natur)Ethik jenseits von Gamification und Serious Games

Computerspiele sind längst kein Nischenphänomen mehr, sondern Teil der Alltagskultur. Ob ihrer komplexen Handlungen und meisterhaften Erzählungen gelten sie mehr und mehr als eigenständige Kunstform. Vor diesem Hintergrund boomen Lernspiele und Gamification-Anwendungen, die zum nachhaltigen Handeln anregen. Alternative Ansätze bleiben hingegen vernachlässigt: Computerspiele neuer Generation könnten anschaulich (natur)ethische Dilemmata thematisieren und für die "Subjektivität" außermenschlicher Natur sensibilisieren. Darüber hinaus ist es höchste Zeit, dass Naturdarstellungen in virtuellen Welten in den analytischen Blick gelangen.

In anderen Worten: Es gibt gute Gründe, dass sich die Naturethik verstärkt mit Computerspielen auseinandersetzt. So die These meines Artikels "Computerspiele für eine bessere Welt?", der in der aktuellen Ausgabe von GAIA erschienen und hier online nachzulesen ist. 

>> Zum Artikel: Computerspiele für eine bessere Welt? (Natur)ethische Fragestellungen in video games.

ZitationDürnberger, Christian (2014): Computerspiele für eine bessere Welt? (Natur)ethische Fragestellungen in video games. In: GAIA. Ökologische Perspektiven für Wissenschaft und Gesellschaft. 3/2014. Oekom-Verlag, München. 231-235.

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