Energiewende ja, aber ohne mich? TTN positioniert sich im bayerischen Energiedialog

Landauf, landab produziert die Energiewende in Bayern nicht nur Aufbruchsstimmung, sondern auch viel Streit: Jeder will Strom, aber fast niemand ein Windrad vor der Tür. Und neue Kraftwerke für Geothermie oder neue Biogasanlagen werden zwar grundsätzlich befürwortet. Vor Ort will sie aber kaum jemand haben. Von der neuen Nord-Süd-Stromtrasse, die bis 2015 die Offshore-Windenergie nach Bayern bringen soll, gar nicht zu reden.

In dieser Situation sind Personen aus Verein und Institut TTN regelmäßig im Einsatz, um vor Ort Konflikte zu moderieren und ethischen Sachverstand in die Debatte einzubringen.

Am 10. März 2012 hielt TTN-Geschäftsführer Dr. Stephan Schleissing zusammen mit Dr. Bernhard Widmann, dem Leiter des Technologie- und Förderzentrums Straubing (und Mitglied im TTN-Beirat) auf der Dekanatssynode in Kulmbach einen Vortrag zum Thema „Ernährungssicherheit, Klimawandel und Energiehunger: Energie aus Biomasse in der ethischen Diskussion“ (vgl. Pressebericht im Anhang).

Am 15. März 2012 trug Prof. Dr. Christian Albrecht, Inhaber des Lehrstuhls für Praktische Theologie und 1. Vorsitzender des Vereins TTN im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Reden zwischen Himmel und Erde“ in der Evangelischen Akademie Tutzing vor. Thema: „Energiewende, ja aber ohne mich!“ Die Diskussion u.a. mit dem Starnberger Landrat Karl Roth wurde moderiert von Dr. Johannes Eckert OSB, Abt der Benediktinerabtei St. Bonifaz in München und Andechs und Udo Hahn, Direktor der Evangelischen Akademie Tutzing (vgl. Pressemitteilung im Anhang)

Literaturempfehlung: Energie aus Biomasse - ein ethisches Diskussionsmodell

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Die Frage nach Biogas und Moral.pdf78.25 KB
Presseinformation "Energiewende, ja aber ohne mich"90.84 KB