Der Embryo in der Petrischale. Präimplantationsdiagnostik und Kinderwunsch

Datum: 
19. Mai 2011 - 19:00
Ort: 
Evangelische Stadtakademie München

Lange Zeit galt die Präimplantationsdiagnostik (PID) als unvereinbar mit dem deutschen Embryonenschutzgesetz. Seitdem jedoch der Bundesgerichtshof im Juli 2010 die Durchführung einer PID für straffrei erklärte, hält die Diskussion darüber an, ob Embryonen mit schweren genetischen Schäden verworfen werden dürfen: Bedeutet die Realisierung eines Kinderwunsches mit PID immer auch ein Umwelturteil über behindertes Leben? Und wie gehen wir damit um, dass der Embryo in der Petrischale einen höheren gesetzlichen Status genießt als der Fötus im Mutterleib? 

Prof. Dr. Jens Kersten

Lehrtstuhl für Öffentliches Recht (LMU)

Prof. Dr. med Christian J. Thaler

Leiter des Hormon- und Kinderwunschzentrum, Klinik und Poliklinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Klinikum der Universität München - Campus Großhadern.

Moderation: Dr. Stephan Schleissing

 Institut Technik-Theologie-Naturwissenschaften

 

Weitere Informationen und Anmeldung finden Sie in Kürze unter: Evangelische Stadtakademie München