Handreichung der Ev.-luth. Kirche in Bayern zu Organspende und Organtransplantation erschienen

Kaum ein Thema hat die Menschen in letzter Zeit so sehr berührt wie die Frage nach einem persönlichen „Ja“ oder „Nein“ zu Organspende und Organtransplantation. Niemand kommt um dieses Thema herum. Krankenkassen, Verbände und auch die Bayerische Staatsregierung haben Aufforderungen ausgesandt, sich in der Sache zu informieren, eine Entscheidung zu treffen und diese auf einem Organspendeausweis zu dokumentieren. Das soll – im Idealfall – nicht nur das Spendeaufkommen erhöhen, sondern auch die betroffenen Angehörigen und Ärzte entlasten, wenn die Frage nach einer Organspendebereitschaft bereits im Vorfeld geklärt wurde und nicht in dem Moment erörtert werden muss, wenn die Todesnachricht im Raum steht.

Die Ev. Luth. Kirche in Bayern hat vor diesem Hintergrund eine Handreichung verfasst, die sich dieser komplexen Materie widmet und die Orientierung zu geben versucht. Sie gibt kein Plädoyer für oder gegen die Organspende, sondern informiert und formuliert Fragen, die sich diejenigen stellen sollten, die eine für sie und ihre An- und Zugehörigen tragfähige Entscheidungen treffen wollen.

Arne Manzeschke war an der Erarbeitung der Handreichung maßgeblich beteiligt. Zu erhalten ist sie in gedruckter Form über das Landeskirchenamt der ELKB, Referat Seelsorge, Katharina-von-Bora-Straße 11, 80333 München, Tel. 089/5595-481, E-Mail: seelsorge@elkb.de

Im Anhang steht die Handreichung als Download zur Verfügung.

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