ForIPS (Forschungsverbund Induzierte Pluripotente Stammzellen) - Individual- und sozialethische Perspektiven auf ein translationales Forschungsprojekt

Laufzeit: 
1. August 2013 - 31. Juli 2017

Im Forschungsverbund ForIPS - gefördert durch das Bayerische Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst - werden Neurowissenschaftler, Stammzellbiologen, Humangenetiker, Neurologen, Neuropathologen und Wissenschaftsethiker der bayerischen Universitäten Erlangen, München, Regensburg und Würzburg interdisziplinär an der Erforschung der Ursachen neurologischer und psychiatrischer Erkrankungen sowie an der Entwicklung neuer Therapieansätze arbeiten. Im Zentrum steht das idiopathische Parkinson-Syndrom (IPS), das mittels humaner induzierter pluripotenter Stammzellen (hIPSZ) erforscht werden soll.

Die ethische Begleitforschung, die hierzu am TTN unter der Leitung von PD Dr. Arne Manzeschke durchgeführt wird, fokussiert dabei auf der Früherkennung von möglichen ethischen, sozialen oder rechtlichen Problemen im Zusammenhang mit der biotechnologischen Forschung. Gesellschaft und Wissenschaft sollen in einen Dialog über die Gestaltung der Technologie treten und eine akzeptable und akzeptierte Anwendung anstreben.

Während der Projektlaufzeit sind u. a. Tagungen, die sich an die interessierte Öffentlichkeit wenden, halbjährlich stattfindende Doktorandenseminare sowie ein fortlaufender, intensiver Austausch mit den Wissenschaftlern des Forschungsverbundes geplant.