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Charles Darwin als Reformer des Christentums - Auf dem Weg zu einer Kultur der Schöpfung

Mit dem Ende des „Darwin-Jahres“ ist die Diskussion um das Verhältnis von Evolution und Christentum noch lange nicht an ein Ende gekommen. Im Laufe der vergangenen zwölf Monate wurde in zahlreichen Medien, Publikationen und Diskussionen die Person Charles Darwin und dessen wirkmächtiges Werk „Die Entstehung der Arten“ („Origin of Species“) aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet. Das Verhältnis von „Darwinismus“ und Religion wurde dabei nicht selten konträr gesetzt. Aber wird eine solche Gegensätzlichkeit der Komplexität des Verhältnisses gerecht?

Deutscher Ethikrat zum Problem der anonymen Kindesabgabe

Können „Babyklappen“ das Leben von Neugeborenen retten? Oder greifen die Angebote zur anonymen Geburt in unzulässiger Weise in die Persönlichkeits- und Schutzrechte von Kindern und Eltern ein? Die Bundesregierung will die Rechtsgrundlagen für Möglichkeiten zur vertraulichen Geburt noch in dieser Legislaturperiode prüfen. Der Deutsche Ethikrat hat dazu am 26.November 2009 eine ausführliche Stellungnahme abgegeben.

Klimawandel und Energiewende – Dringlichkeit der Forschung und Frage der Gerechtigkeit

Der Klimawandel und die Energiewende war Thema der Herbsttagung des Politischen Clubs der Evangelischen Akademie Tutzing vom 13. bis 15. November 2009. Unter der Leitung von Hans Eichel, Bundesminister a.D., diskutierten hochrangige Experten aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft, unter ihnen Andris Piebalgs, EU-Kommissar für Energie, über die zentralen Fragen gegenwärtiger wie zukünftiger Energiepolitik.

Gesetz zur Patientenverfügungen – Das Ende der Diskussion?

Am 18. Juni 2009 hat der Deutsche Bundestag mit eindeutiger Mehrheit dem liberalsten der vorliegenden Entwürfe (dem sog. "Stünker-Entwurf") zu einer Änderung des Betreuungsrechtes zugestimmt. Viele Menschen im Lande haben nun zumindest den Eindruck, dass eine lähmend lange öffentliche Diskussion endlich beendet ist.

Demokratisierung durch Technik? Die Twitter-Revolution im Iran und ihre Folgen

Über ein Monat ist vergangen, seit die Welt auf die Unruhen im Iran blickte und über die Bedeutsamkeit des Internets für den Widerstand staunte: Die Opposition organisierte sich per Blogging-Plattformen wie "Twitter", Bilder und Videos des Aufstands fanden über YouTube oder Facebook rasende Verbreitung. Die iranischen Machthaben wirkten angesichts der mobilen, vernetzten Informationsflut – machtlos.

Wieviel Religion verträgt die Grüne Gentechnik?

Die engagierten Debatten auf der TTN-Tagung „Postsäkulare Ethik" haben deutlich gemacht, dass wir gegenwärtig eine Renaissance der Inanspruchnahme von Religion in den Diskussionen um die angewandte Ethik erleben. Am Ende war man sich durchaus nicht einer Meinung, ob man die Rolle des religiösen Ethos als subjektive Glaubensäußerung und damit als bloß partikularen Beitrag einzuordnen habe.

 
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